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Buch: Danke, Mettmann!

Von Ingo Schiweck

Was haben Heino und die Toten Hosen gemeinsam? Klar, sie teilen sich die Düsseldorfer Heimat, aber noch auffälliger ist: Sie polarisieren nicht mehr. Die Band, einst als Bürgerschreck gefürchtet, lockt heute auch Berthold von der Rechtsschutzversicherung und sogar Omi und Opi – früher das klassische Publikum eines heute „rockenden“ Heino – in die Stadien. Wenn dann auch die CDU-Führung den Hosen-Hit „Tage wie diese“ trällert, verwundert das nicht weiter.

Mit der vor kurzem erschienenen autorisierten Band-Biographie „Die Toten Hosen. Am Anfang war der Lärm“ ist dem Autor Philipp Oehmke im Musikjargon ein Top-ten-Hit gelungen. Dabei werden viele Hardcore-Hosen-Fans vielleicht gar nicht so viel mit dem Werk anfangen können – für sie gibt es ja auch schon mehrere Fotobücher. Aber unter den immer zahlreicher gewordenen Sympathisanten und selbst unter den offenbar nur noch wenigen verbliebenenen Ablehnern werden umso mehr Menschen „Am Anfang war der Lärm“ mit Gewinn lesen. Oehmke hat nämlich eine phasenweise richtig, richtig gute Musikerbiographie geschrieben.

Wer die ersten, etwas belanglosen 40 Seiten überstanden hat, begibt sich mit dem Autor auf eine Reise in die Geschichte der Bundesrepublik. Es ist zunächst eine Reise in die vor den Toren der späteren Hosen-Heimat Düsseldorf gelegenen Kreisstadt Mettmann. In der Jägerzaunidylle Mettmann sollte man nicht alleine sein: Man braucht immer jemanden, der einen zwickt, damit klar ist, daß man noch nicht tot ist. Andreas Frege, der spätere Hosen-Frontmann Campino, und Andreas Meurer, der künftige Bassist Andi bei der Band, lernen sich hier 1976/77 im Hockeyverein kennen. Während die Elterngeneration, die den Nationalsozialismus miterlebt und teilweise auch mitgetragen hat, sich nichts mehr als eine möglichst heile, eine Mettmanner Welt wünscht, begehrt die nachfolgende Generation auf, legt teilweise eine ziemliche Zerstörungswut an den Tag. Der mit einer englischen Mutter gesegnete Campino wird über seinen älteren Bruder John mit Punk infiziert, die Gründung zunächst der Band ZK (1978) mit ihren legendären Auftritten in der Düsseldorfer Altstadt und dann der Toten Hosen (1982) folgen.

Die darauffolgenden Jahre zeigen eine für deutsche Verhältnisse ziemlich einmalige Geschichte mit vielen Höhe- und nur wenigen wirklichen Tiefpunkten. Philipp Oehmke kann aus dem vollen schöpfen, wenn er sehr lebendig die mit Prügeleien und Zerstörungen einhergehenden frühen Konzerte, das für ein niederländisches Mädchen tödlich endende nur angeblich eintausendste Konzert 1997 im Rheinstadion oder die bemerkenswerte Popularität der Gruppe in Argentinien beschreibt. Die vielen Zeitsprünge im Buch irritieren manchmal. Etwas irritierend auch: Kreativitätskrisen, wie sie bei einem Ausstoß von allein 15 Studioalben – darunter acht Nummer-eins-Scheiben – normal sind, werden hier arg überdramatisiert.

Campino in Buenos Aires
Voller Einsatz: Tote-Hosen-Sänger Campino singt und klettert zur Begeisterung von Fans und Fotografen, Buenos Aires 2009. (Foto: Libertinus Yomango; Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ )

Sehr hübsch, wenn auch ein bißchen nostalgisch, sind die kleinen historischen Analysen des Autors. Mitte der 1980er Jahre wurde ein Konzert der Hosen auf Helgoland verboten. Die Band nahm trotzdem die Fähre zur Insel, soff und sang auf dem Schiff mit 300 Punks unter den Augen der Polizei und von einem Kameramann gefilmt. Oehmke dazu:

„Wenn man sich die Filmbilder dieser gegenkulturellen Butterfahrt heute anschaut, erkennt man eine Härte, Kompromisslosigkeit und den Willen zum Ärgermachen – ein kompletter Gegenentwurf zur heutigen Ballermann-Kultur und dem Flatrate-Saufen. Früher hatte diese Hingabe an den Alkohol noch eine rebellische Absicht, heute ist sie nur mehr eine Betäubung, weil die Feiernden sich längst mit den Gegebenheiten abgefunden haben.“

Nach 33 Jahren, 17 Millionen verkauften Platten, unzähligen Konzerten und einer Entwicklung vom Punk über Fun-Punk bis zum massentauglichen, dabei aber noch mit Sozialkritik garnierten Rock sind die Toten Hosen ein florierendes Wirtschaftsunternehmen. Die „größte deutsche Rockband“, wie es im Buch so schön heißt. In ihrer Erfolgsorientierheit und ihrem so deutschen Fleiß können die Bandmitglieder hervorragend mit der Vätergeneration mithalten.

Ihren Manager, Jochen Hülder, der einen wichtigen Beitrag zum großen Erfolg der Gruppe geleistet hat, haben die Hosen vor ein paar Wochen in Düsseldorf zu Grabe getragen. Daß Campino, Andi, Breiti, Kuddel und Vom selbst nicht mehr die Fittesten sind, ist kein Geheimnis. Und so beschleicht einen manchmal das Gefühl, daß das Buch ein Auftakt zum Abschied sein könnte. Aber mal ehrlich: Einen Abschied von den Toten Hosen will sich niemand, besonders niemand, der – wie betäubt auch immer – die 80er Jahre erlebt hat, wirklich vorstellen.

Das Dusville-Urteil:

Philipp Oehmkes Buch ist eine wirklich gut geschriebene Band-Biographie, die selbst derjenige mit Gewinn liest, der vielleicht doch musikalisch so gar nichts mit den Toten Hosen anfangen kann. Talentscouts werden in Zukunft möglicherweise öfter Mettmann ansteuern, aber nur zu zweit.

Die Dusville-Wertung: 9/10

Philipp Oehmke, Die Toten Hosen. Am Anfang war der Lärm, Rowohlt Verlag, Reinbek 2014, ISBN 978-3-49-807379-4, 384 Seiten, € 19,95.

Interview: Der letzte Spätheimkehrer

Von Ingo Schiweck

Ich erwische Albrecht Weinberg heute kurz bevor er Besuch von einem NDR-Fernsehteam bekommt. Der Tag wird aber auch schon ohne den Interviewtrubel gut gefüllt sein für den 89jährigen gebürtigen Ostfriesen: ein Krankenbesuch bei einem Bekannten in Oldenburg, ein Treffen mit entfernter Verwandtschaft in Bremen. Und dabei hat er die Nacht kaum geschlafen, denn bis 3 Uhr in der Früh hat sich Weinberg, der fast blind ist, auf 3sat Dokumentarfilme über den Holocaust angehört. Die Dokus über den Holocaust erzählen auch seine Geschichte. Denn Albrecht Weinberg hat als Jude die nationalsozialistischen Konzentrationslager Auschwitz, Mittelbau-Dora und Bergen-Belsen überlebt. Nach 65 Jahren in den USA ist er 2012 zurück nach Deutschland gezogen.

Albrecht, warum bist du nach Deutschland zurückgekommen? Weißt du, ich konnte mit meiner Schwester Friedel 1947 dank einer Hilfsorganisation in die USA einwandern. Das war für uns damals ein wahres Schlaraffenland. Zuvor hatten wir im zerstörten Deutschland Nachforschungen angestellt, wer von unserer Familie überlebt hatte: Das waren nur wir Kinder. Die Eltern waren in Auschwitz vergast worden, viele Onkels und Tanten sowie Cousins und Cousinen auch. Der größte Teil unserer Verwandtschaft war also im Holocaust umgekommen. In den USA konnten wir uns eine Existenz aufbauen, haben Freunde gefunden, von denen die meisten Holocaust-Überlebende waren wie wir. Die haben uns im Gegensatz zu denen, die es nicht erlebt hatten, verstanden.

Alles in allem ging es uns in den USA gut. Als aber 2011 Friedel schwer krank wurde, konnte ich sie als praktisch blinder alter Mann nicht pflegen. Und finanzielle Unterstützung gab es in den USA so gut wie nicht, wir hatten ja keine Kranken- und Pflegeversicherung wie in Deutschland. Die Lage war wirklich verzweifelt. Kontakte in Leer brachten dann die Rettung: Die Stadt hatte in den 1980er Jahren wegen ihres schlechten Gewissens vertriebene jüdische Bürger ausfindig gemacht und eingeladen. Daraus sind Bekanntschaften mit Angehörigen der Nachkriegsgenerationen entstanden, die uns beide nach Ostfriesland geholt haben, als sie hörten, wie schlecht es uns ging. Leider ist Friedel dann bald gestorben.

Albrecht Weinberg, Copyright by Ingo Schiweck
Keine Freunde: Albrecht Weinberg und Martin Luther (Foto: Ingo Schiweck)

War der Umzug für dich eher eine Niederlage oder hast Du die Rückkehr in deine alte Heimat auch als Chance gesehen?                   Es war nicht einfach, hat uns aber vor dem sozialen Abstieg gerettet. Und es war insofern eine unglaubliche Chance, als wir die Gelegenheit bekommen haben, ein ganz anderes Deutschland als das, das uns verfolgt und fast ermordet hatte, kennen zu lernen. Es ist vor allem kaum zu glauben, wie sich die ehemalige Altenpflegerin Gerda Dänekas und ihr Mann Hinrich um mich kümmern. Die beiden sind so was wie Familie für mich geworden.

Welche Rolle spielt Auschwitz heute noch für dich?                       Wenn Holocaust-Dokumentationen im Fernsehen kommen, wie jetzt zum 70. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung, dann sitze ich innerlich weinend davor. Und auch wenn nichts im TV läuft, sehe ich Tag für Tag schon beim Aufstehen zumindest noch schemenhaft die eintätowierte Häftlingsnummer auf meinem Arm. Bestimmt 90 Prozent meiner Gedanken kreisen um das Erlebte, vor allem um die Menschen, die ich verloren habe. Hier in Leer stehen noch fünf Häuser, in denen meine Verwandten gelebt haben, aber die Menschen sind spurlos verschwunden. Oder fast spurlos, ich habe ja noch ein paar Fotos. Übrigens auch das von Onkel Hermann in deutscher Uniform. Der hat im Ersten Weltkrieg für Deutschland gekämpft und liegt auf einem Soldatenfriedhof in Belgien, unter einem christlichen Kreuz. Das stört mich nicht, denn mit Religion habe ich es nicht so: Den lieben Gott gab es nicht in Auschwitz – und danach auch nicht mehr.

Du hast nie Kinder haben wollen …                                                                   Ja, stell dir doch mal vor, was man mit uns gemacht hat, als wir noch Kinder waren. Der ganze Mist fing schon weit vor den Konzentrationslagern an: Da war ich für die anderen Kinder der „oll Jöd“. Diskriminierung war an der Tagesordnung, und bald durfte ich gar keine normale Schule mehr besuchen. Vor dem Haus meiner Eltern hat man einen Adolf-Hitler-Platz eingerichtet, die dort marschierenden SA-Leute sangen: „Und wenn’s Judenblut vom Messer spritzt …“. Unsere Dokumente waren alle mit dem Schriftzug „Jude“ oder einem „J“ gekennzeichnet. Wir mußten zusätzliche Vornamen tragen, die Jungs und Männer „Israel“, die Mädchen und Frauen „Sara“. Wir bekamen weniger zu essen als unsere nichtjüdischen Mitbürger, und in so manchem Geschäft waren wir nicht mehr erwünscht, weil es plötzlich „rein arisch“ war. Als ich dann 1943 in Auschwitz ankam, war ich gerade mal 18, immer noch ein halbes Kind. Und da begann das Elend erst mal richtig. Also: Warum hätte ich jüdische Kinder in die Welt setzen sollen, denen vielleicht auch wieder so was wie mir passiert wäre?

Auch die deutsche Staatsbürgerschaft haben die Nationalsozialisten dir abgenommen …                                                                                        Stimmt, aber die habe ich mir im vergangenen Jahr zurückgeholt, das war eine Genugtuung. Vorige Woche bin ich unpassenderweise eingeladen worden: Alle, die in den vergangenen Monaten in Leer eingebürgert worden sind, sollen sich treffen. Ich habe denen geschrieben, daß ich da nichts zu suchen habe, denn ich habe mir mit der deutschen Staatsbürgerschaft nur zurückgeholt, was mir gestohlen worden war. Wie die Behörden das sehen, ist mir piepegal.

Kann es in Deutschland noch mal schiefgehen?                                        Na, schau dir nur mal an, was ständig an Polizei vor den Synagogen stehen muß. Und diese dummen Demonstrationen gegen Einwanderer, die zum Beispiel in Dresden stattfinden, zeigen doch auch ganz besonders deutlich, daß sich die Menschen im Prinzip nie ändern. Die Leute, die alles verderben können, sind unter uns, und das gilt nicht nur für Deutschland.

Buch: Madurodam nach dem Mauerfall

Ich habe den Fall der Mauer verpennt. Erst am nächsten Morgen, im Frühstücksfernsehen von RTL plus, erfuhr ich davon – mitten in den Niederlanden. Ich war 15 und ging als Deutscher in der Nähe von Utrecht zur Schule. Trotz der großen geographischen Entfernung zu den Menschen, die da am Brandenburger Tor plötzlich auf dem Betonwall standen, schossen mir sofort die Tränen in die Augen. Daß die historischen Ereignisse für Deutschland gravierende Folgen haben würden, war mir bei allen Emotionen klar. Daß sich auch für die Niederlande in den kommenden Jahren einiges ändern sollte, darüber habe ich mir zunächst kaum Gedanken gemacht.

Ein Vierteljahrhundert später aber ist ein Buch erschienen, das „Na de Val. Nederland na 1989“ („Nach dem Fall. Die Niederlande nach 1989“) heißt und dessen Titel mich – gerade wegen meiner früheren Ignoranz – sofort angesprungen hat. Der Historiker Hanco Jürgens führt dem Leser darin ein kleines Land mit 1989 knapp 15, inzwischen aber fast 17 Millionen Einwohnern vor, das seit dem Mauerfall nicht nur international an Einfluß eingebüßt, sondern im Innern Erschütterungen und Umbrüche erlebt hat. Einige Stichworte sind in diesem Zusammenhang aus dem internationalen Bereich die Abseitsposition der Niederlande bei den Zwei-plus-Vier-Verhandlungen auf dem Weg zur deutschen Einheit sowie die EU-Osterweiterung, durch die die Niederlande gefühlt noch kleiner wurden. Innenpolitisch sind eine starke Verunsicherung und Politikverdrossenheit zu nennen, damit einhergehend Phänomene wie der Rechtspopulist Pim Fortuyn und dessen Ermordung oder der rasante Aufstieg von Geert Wilders’ islamfeindlicher Partij voor de Vrijheid.

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Eine Art Buch im Buch ist Jürgens’ Behandlung der deutsch-niederländischen Beziehungen bzw. der Entwicklung des Deutschlandbildes der Niederländer und ihrer Selbstwahrnehmung. Jürgens schildert noch mal alle Schwierigkeiten von der „zweiten Befreiung“ bei der Fußball-EM 1988, dem niederländischerseits mit Skepsis verfolgten Wiedervereinigungsprozeß, den Problemen zwischen Kanzler Kohl und Premier Lubbers und deutschkritischen Umfrage-Ergebnissen bis zum heutigen Stand der Dinge. Deutschland, mit dem die Niederlande wirtschaftlich und politisch, auf der Mikro-Ebene nicht selten auch familiär eng verwachsen sind, nimmt inzwischen in den Niederlanden in vielerlei Hinsicht eine Vorbildfunktion ein (sogar beim Fußball!), Berlin wird als sexy wahrgenommen und zwischen den aktuellen Regierungschefs stimmt die Chemie. Nach 1989 hat es Prozesse gegeben, die das einst so positive Selbstbild der Niederländer, das sich im Prinzip der Einfachheit halber als Abgrenzung von den Deutschen formulieren ließ, erheblich erschüttert haben. Faktoren wie eine kritischere Beschäftigung mit dem Verhalten von Niederländern unter deutscher Besatzung, die Aufarbeitung des Srebrenica-Fiaskos der niederländischen UN-Schutztruppen und ein Erschrecken über das Erstarken des Rechtspopulismus im eigenen Land haben Wirkung gezeigt.

Es ist verständlich, daß Jürgens als Mitarbeiter des Duitsland Instituut Amsterdam die deutsch-niederländischen Beziehungen besonders in den Fokus nimmt sowie die außergewöhnliche, durch die EU-Osterweiterung und die Eurokrise noch gestiegene Relevanz Deutschlands für die Niederlande betont. Die Beziehungen zu anderen, speziell auch zu den kleineren EU-Ländern kommen in „Na de Val“ durch Jürgens’ Fokussierung aber viel zu kurz. Und daß betont wird, es gebe in den Niederlanden eine mit der großen Bedeutung Deutschlands für das Land nicht korrespondierende, ständig gewachsene angelsächsische Orientierung in kutureller Hinsicht, sollte noch mal überdacht werden. Denn: Diese Orientierung beschränkt sich nicht auf die Niederlande und kann deshalb durchaus Gemeinschaft schaffen.

Jürgens legt mit „Na de Val“ keine umfassende Studie zur niederländischen Geschichte der vergangenen 25 Jahre vor. Er präsentiert vielmehr etwas, das wie eine Mischung aus Essaysammlung und Literaturrückblick wirkt: Manche Kapitel erscheinen sehr isoliert, und seitenlang werden Inhalte anderer Bücher referiert. Durch die zahlreichen „Literaturbesprechungen“ bleibt auch vieles abstrakt. Sehr anschaulich wird Jürgens nur, wenn es um die Beschreibung von Amsterdamer Klubs der 1990er Jahre geht, mit Sex, Drogen und Techno. Honi soit qui mal y pense.

Das Dusville-Urteil:

Der Titel „Na de Val. Nederland na 1989“ hält nicht so ganz, was er verspricht – oder zumindest was ich mir davon versprochen habe. Dennoch ist das Buch zu empfehlen, wenn man sich noch mal bestimmte Aspekte der niederländischen und deutsch-niederländischen Entwicklungen nach 1989 in schnell konsumierbarer Form vor Augen führen möchte.

Die Dusville-Wertung: 6/10

Hanco Jürgens, Na de Val. Nederland na 1989, Uitgeverij Vantilt, Nimwegen 2014, ISBN 978-9-46-004193-8, 208 Seiten, € 19,89.